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Bei den ungarischen Kompositbögen wurden die Syahs teilsweise komplett aus einem Hirschgeweih gebaut. Die wirkten dann schon etwas größer. Hier sind Links zu meinen beiden Ungarn im Vergleih http://free-archers.de/forum/index.php?topic=35156.0 und http://bajanbow.com/category/horn-bows/.

Die hunnischen, mongolischen, Manchu und Artverwandte haben eher große Syahs. Koreanische und osmanische Syahs sind eher grazieller. Insbesondere wurde ja bei den Osmanen das Weitschießen zelebriert, da kam es eher auf schnelle Bögen an.

VG grumpf
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Hallo zusammen,
bin neu hier im Forum.
Bogensport-Pense war doch mal Generalimporteur für Tradtech-Bögen. Weiß jemand, ob es einen neuen Importeur gibt? Oder kennt jemand einen Händler (egal wo) der Tradtech führt?
Konkret bin ich auf der Suche nach den Longbow-WA in 40# für mein Pinnacle II MT.
Grüße
Ralph
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Biete / Re: JoJan 6-fach Befiederungsgerät zu verkaufen
« Letzter Beitrag von tradbowarchery am Heute um 15:38 »
Welche Klammern sind dabei?
Gerade oder Gewunden...
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Bogentalk & -beratung / Re: Black Widow Bows
« Letzter Beitrag von tradbowarchery am Heute um 15:34 »
Ach Edgar, dich kriegen wir auch nicht mehr groß.  :whistle: :D
Hast du dir nicht erst kürzlich einen Hybriden bei HJM gekauft?  :green:

Vielleicht will ich ja gar nicht mehr groß werden!?  :-p :green:

Ja, der Hybrid von Hans-Jürgen ist und bleibt ein sehr guter Bogen, den ich auch behalten und weiterhin schießen werden...doch auch die BWs haben es mir sehr angetan!
Der Trend geht wohl zur "Vielbogenschießerei"  :tu:
Ich glaube, damit kennst du dich doch auch ganz gut aus...oder!?  :whistle:
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Technik & Training / Re: Video review
« Letzter Beitrag von ragnar am Heute um 15:19 »
Zitat
Des kann natürlich sein das die Kraft noch nicht ganz nach hinten gerichtet ist. Der Drill ist noch nicht perfekt.
Aber ich denke ganz gerade nach hinten wird die Hand nicht kommen.
Idealerweise sollte im Vollauszug der Unterarm der Zughand eine Linie mit dem Pfeil bilden. Dann ist ein Verreissen beim Release auch unwahrscheinlicher.
Du mußt ja nicht so weit ziehen.

Zitat
Warum knickst Du in der Hüfte nach vorne leicht ein?

In vielen traditionellen Schulen eigentlich die Standardempfehlung für Bergauf/Bergab-Schüsse.
Aber für den geringen Höhenunterschied meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig.
Wobei, ein ähnliches Abknicken nach vorn sieht man bei vielen Gao Ying Schützen ...
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Hej, das sind ja mal Antworten, danke sehr euch beiden!

Ja, über die Handelsbeziehungen der Wikinger und ihre Expansionen habe ich eine Menge Material
verschlungen, und sie scheinen ja ebenso wie die indigene Urbevökerung Amerikas technische
Neuerungen oder Verbesserungen umgehend erkannt und dann übernommen haben.
Bloß waren es überm Teich halt Feuerwaffen ;-)

Und Jens, ich empfinde sie Shyahs nicht als "hässlich", sondern im Falle der Billigbögen einfach "too much",
sprich zu groß, zu schwer.
Man sehe sich nur mal das Bild des (antspannten) mongolischen Bogens auf Wikipedia, oder die türkischen
Beutebögen im heeresgeschichtlichen Museum in Wien an: Kunstwerke, ohne ein paar Deka zu viel an den Enden. 
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Der ungarische Bogen ist eigentlich eine urmongolische Form. Die aus Deiner Sicht hässlichen Syahs benötigts Du bei diesen Bögen, da Sie aus relativ engen Radius biegen. Die in dem Film verwendete Bogenform kam vermutlich erst ein paar Jahrhunderte (14. Jhdt?) später auf, aber das sind aus meiner Sicht unwichtige Details. Im Prinzip passt das schon.

So nun zur Kälte, mein Bogenbauer hat mir emphohlen meinen Komposit nicht unter -10°C zu schiessen, 0 bis -5°C sind kein Problem. Dazu kommt, dass es auch in der Mongolei kalt werden kann (heute -21°C laut Internet). Die Bögen legen einfach etwas an Zugewicht zu. Wichtig ist, dass Kompositbögen nicht über längere Zeit nass werden dürfen. Es darf keine Feuchtigkeit in den Bogen eindringen. Wenn doch, muss er halt nur lange genug trocknen. Daher führte der gewöhnliche Mongolische Krieger mehrer Pferde und Bögen mit sich. Daher hatten nach meiner Sicht die Mongolen schon Erfahrungen mit kaltem Wetter, Schnee und wie sie ihre Bögen einsetzen mussten.

Man kann auch im eher Kompositbogen feindlicher Umgebung feucht-warm (Tropen) diese Bögen benutzen. Sie müssen nur daran angepasst werden (Mongul-Bögen).

Es gibt übrigens Hinweise auf Verbindung zwischen Wikingern und Ungarn (http://su.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2%3A874641&dswid=1809) die soweit reichen, dass in Birka Ausrüstung Köcher, Daumenring, Kompositbogenreste gefunden wurden.

In der 2. Hälfte des 15. Jhd gab es im Großfürstentum Moskau und in Polen-Litauen berittene Bogenschützen zur Abwehr der Plünderungszüge der Tartaren (teilweise aus Tartarengruppen rekrutiert, die die Seite gewechselt haben).

Fazit: Die Bögen aus dem Film passen schon. Kompositbögen waren damals weit verbreitet nur halt nicht in Mitteleuropa (aber Ungarn, Polen, Russland, Serbien, Ukraine, Asiatischer Raum). Die Bögen halten mehr aus als man denkt. Ich würde meinen fast soviel wie ein reiner Holzbogen.

VG: Jens


P.S: Für eine Filmproduktion reichen 90 Glasfiberbögen. Komposits ohne aufwendige Dekoration, also Arbeitsgeräte, sehen aus 5m auch nicht anders aus.
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Es gibt nur wenige Filme, bei welchen den Regisseuren die "authentische" Ausstattung/Ausrüstung super wichtig ist.

Bei den Rus gab es Bögen aus Holz-Komposit mit Sehnenverstärkung und Schutz durch Rinden. Die Enden und Griffe waren wohl auch teilweise mit Horn / Knochenplatten verstärkt.
Es gibt da Bezüge zu den sogenannten Zweiholzbögen der Nordvölker (Samen, etc.). Insulander hat da mal drüber geschrieben und in Russland gibt es auch Funde. Die Verbreitung fand sich auch über die Handelsrouten der Wikinger (in welche Richtung?)
Zur Bauweise der mongolischen Bögen gab es sicherlich Überschneidungen (Kompositbauweise, vorgeformte (reflexe) Enden, Verwendung von Sehnen,....) Wer da dann von wem und so weiter....?

Was die Haltbarkeit angeht: Schutz gegen Feuchtigkeit bietet eine Rindenwicklung, die Kompositbauweise kann Materialdefizite ausgleichen und die Gesamteigenschaften verbessern, extreme Kälte wirkt sich sicherlich aus, wobei ich auch schon mit nem Holzbogen (Osage) bei (-15) - (-20)°C ohne Probleme geschossen habe. Sehnenbelegte Bögen fangen in der Sehne auch bei geringeren Minustemperaturen an zu knacken - vielleicht war aber auch noch zuviel Wasser in der Sehne + Kleber gebunden...?
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Das beantwortet aber keine einzige Frage.
Zudem ist es mir recht egal welche "Technik" die im Film so haben, was willst denn erwarten?
Eine Katniss "Evergreen" in Mocking Jay hätte sich auch bei jedem Schuss die Nasenspitze abrasiert...
Wie gesagt, das waren nicht meine unmittelbaren Fragen.

Ad Shias: Horn z.B.?
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Biete / Re: Hoyt Buffalo 50#
« Letzter Beitrag von Grombard am Heute um 13:47 »
Noch zu haben.
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