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Hast ne PM.
Gruß Suelze
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Wer hat denn schon Erfahrungen mit dem Thunder Child oder den Buffalo von ihm gemacht?
Hatte mal den Buffalo ... nicht sehr schneller aber sehr solide und gut verarbeiteter Bogen.

Die Hülsen-Systeme sind m.M. für den Selbstbau nicht so ideal. Locket-Socket kann man nachträglich
machen. Griffform etwas eingeschränkt.
Ich habe aktuell den Bow-Bolt und finde den für mich schon sehr ideal. Der Bogen ist stabil, da wackelt nix, kann in einem Stück verbleiben und bei Bedarf auseinandergenommen werden ohne Werkzeug. Dan hat mir auch einen Bolt extra geliefert ... wenn ich doch mal wieder Zeit finde meinem nächsten Bogen wieder selbst zu bauen.
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andere / Re: Verarbeitung Ethafoam 400
« Letzter Beitrag von OKOK-Klaus am Heute um 07:52 »
Ich hatte den Schaum von Center Point im Zugriff, also den gekauft.
Ja der ist nicht billig, aber sehr ergiebig.
An der Oberfläche bildet sich eine glatte Haut, den Bereich ggf mit Frischhaltefolie wickeln.
Sobald er geschnitten wird ist er offenporig, was das Bemalen schwierig macht.
Dort benutze ich den Kleber wie Spachtelmasse.
In Bereichen, die ich nicht ausschneide, fülle ich die Löcher ebenfalls, die Killlinie
rauszuarbeiten war schwierig, deshalb dann einfach eine dünne Wurst draufgelegt.
Der Vielfraß steht im Dauerparcours und hält.....und hält, seit Juli.
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Na da bin ich ja mal gespannt wie das dann unter Belastung hält.
Hast auf jeden Fall besser hinbekommen wie ich... bravo...  :D
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sieht echt stark aus und sehr schöner Bericht! :tu:
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Zubehör und Sonstiges / Re: ILF-Wurfarm mit Wassertransferdruck beschichten
« Letzter Beitrag von Frogfoot am Gestern um 22:57 »
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Zubehör und Sonstiges / Re: ILF-Wurfarm mit Wassertransferdruck beschichten
« Letzter Beitrag von Frogfoot am Gestern um 22:55 »
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Zubehör und Sonstiges / Re: ILF-Wurfarm mit Wassertransferdruck beschichten
« Letzter Beitrag von Frogfoot am Gestern um 22:52 »
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Zubehör und Sonstiges / ILF-Wurfarm mit Wassertransferdruck beschichten
« Letzter Beitrag von Frogfoot am Gestern um 22:51 »
Moin zusammen!

Seit ich letzten Herbst den Bericht vom Guido gelesen habe, spukt die Idee bei mir im Kopf rum mal ein paar Wurfarme zu beschichten. Die gängigen ILF Wurfarme haben fast alle mehr oder weniger beknackte hübsche, bonbonbunte Aufdrucke - zu einer eleganten Jagdflitze passt das für mich nicht so. Carbonoptik hat ja jeder (der 400,- Tacken+ anzulegen in der Lage ist), aber so ein bischen custommäßiges Bunt muss doch drin sein  :D
Verbaut werden sollen die Wurfarme (SF/WNS Carbon Wood) auf einem HOYT SATORI Mittelteil in schwarz. Also erst mal auf die Suche bei diversen Anbietern im Netz um zu schauen, was so alles als passendes Design in Frage kommt...  :eek: Au Backe! Ich hatte ja keine Ahnung WIE viele unterschiedliche Foliendesigns es gibt... Demnach war ich einige Zeit mit suchen beschäftigt. Endlich nach vielen, vielen, unendlich vielen rein und raus ausm digitalen Warenkorb hatte ich DIE Folie gefunden – Snake yellow  :wow:

Was braucht man noch: Aktivator. Grundierung. Der Hersteller empfiehlt mit dem gewählten Folientyp weiß oder silber. Ich Hab mich für Weiß entschieden um eine gute Farbbrillianz zu erreichen. (Ein Fehler, wie sich zeigen wird, aber dazu später mehr...). 2K Sprühlack als Versiegelung.

Nach zwei Tagen war der Kram bei mir. Alles was man sonst noch so braucht (Schleifvlies, Schmirgelpapier, Entfetter, Latex-Handschuhe, diverses Klebe/Krebband zum abkleben und Material zum zurechttündeln einer Aufhängung), hatte ich daheim. Bis auf – da war doch was: WASSERtransferdruck! Ursprünglich hatte ich im Netz gelesen, dass man das alles gaaanz problemlos und rückstandsfrei in der Badewannen machen kann. Aber irgendwie kamen mir bei dem Gedanken Zweifel... Also in den nächsten Baumarkt und nach einer möglichen Wanne umgesehen. Ich habe mich für eine 08/15 Waschbütte entschieden, die groß genug war, um einen Wurfarm der Länge nach mit ein paar Zentimetern Spiel aufzunehmen. In der Wahl des Wasserbottichs lag der zweiten Fehler dieses Projektes. Aber auch dazu später mehr.

Na denn, erst mal alles gut mit dem feinsten Schmirgelpapier das ich da hatte angeschliffen. Stets darauf bedacht nicht tief ins Material zu kommen, aber das sollte ja klar sein. Auf dem ersten Bild sieht man recht deutlich den Unterschied. Da mir jeder der mit Farben/Lacken zu tun hat versicherte, dass dies der WICHTIGSTE Schritt bei so einer Aktion ist, hab ich mir da sehr viel Zeit gelassen. Etwas Bauchschmerzen habe ich immer noch: Die aufgedruckte Schrift auf den Wurfarmen ist leicht erhaben, das führte dazu, dass ich nicht überall am unmittelbaren Übergang zwischen Wurfarmfläche und Schrift eine adäquate Aufrauung hinbekommen habe. Ob sich hier ein  Problem mit der Haltbarkeit gibt werde ich sehen...

Ab hier habe ich nur noch mit Latex oder Nitril Handschuhen gearbeitet um die Oberflächen Fettfrei zu halten.

Dann gründlich reinigen, entfetten - zwei Durchgänge, einmal mit Isopropanol und einmal mit Aceton. *ACHTUNG*, bei der Verwendung von Aceton sollte man unbedingt vorher an unauffälliger, nicht letaler Stelle prüfen, ob das Material/der Lack vom Aceton zerbröselt wird... In gut belüfteten Räumlichkeiten arbeiten und die Lösungsmittel restlos abdampfen lassen.

Im nächsten Schritt habe ich dann in mehreren Lagen nach Angaben des Herstellers die Grundierung aufgetragen. Den Schritte hab ich so lange wiederholt, bis die ursprüngliche Beschriftung nicht mehr zu erkennen war und die Wurfarme in strahlendem, klinischen weiß vor mir lagen...

Der aller, aller nervigste Arbeitsgang war das vorbereiten der Folien – lieber hätte ich noch 2 Stunden länger an den Wurfarmen geschliffen (obwohl ich das auch als „Strafarbeit“ empfinde). Um die Folien etwas zu stabilisieren und blasenfrei auf die Wasseroberfläche zu bekommen klebt man das Folienteil rundherum mit Malerkreppband ab. Hierbei hatte ich eine persönliche Vendetta mit dieser mistigen, hauchdünnen Folie zu bestehen, da sich die Folie immer wieder von alleine aufgerollt hat und sich nicht flach auslegen ließ. Dabei klebte das Malerkrepp phantastisch an den Handschuhen, aber eher semi-gut an der Folie... Wahrscheinlich wäre es sinnvoll gewesen die Folie erstmal über Nacht flach ausgerollt irgendwo unter eine Platte o.ä. zu legen. Aber nun ja, noch einen Tag warten? Auf keinen Fall! Was nicht will, das MUSS! ;-)

Und dann wurde es spannend: Nachdem die Grundierung getrocknet war habe ich das Wasser vorbereitet. 30 +/-2 °C. Und alles in Griffweite bereitgestellt. Das Auflegen der Folie auf die Wasseroberfläche erwies sich dann als weniger schwierig. Sobald die Folie mit der Wasseroberfläche in Kontakt kommt geht alles fast von allein. Luftblasen bekam ich in den Griff. Die schrumpelige Klebeaktion mit dem versch... Malerkrepp konnte ich im wahrsten Sinne wieder ausbügeln.  Der Wasserkontakt und die Aktivierung führt dazu, dass sich die Folie wieder „streckt“. Also alles halb so wild. Die Zeiten für das Einweichen und die Einwirkzeit des Aktivators habe ich genau nach Herstellerangaben befolgt und dann die Wurfarme vorsichtig, langsam und gleichmäßg in den Farbfilm eingetaucht. Hier stellte sich die Wasserbütte als optimierungswürdig heraus: Ich habe total unterschätzt wie notwendig es ist, deutlich mehr Spielraum zum manövrieren des einzutauchenden Gegenstandes zu haben. Dadurch konnte ich den Bewegungsablauf an einigen Stellen nicht gleichmäßig ausführen, was zu Verzerrungen im Muster führt. Da „Schlangenhaut“ von Natur aus eine eher heterogene Anmutung hat, fällt das wenig auf, dennoch wäre das bei einem symmetrischen Muster fatal. Abwaschen von überschüssigen Anhaftungen war absolut problemlos, ich war wirklich mortsmäßig beeindruckt wie gut der transferierte Druck auf dem Werkstück haftet!

Damit kommen wir zu ein paar Fallstricken die ich hier erwähnen möchte, damit Ihr nicht meine Fehler wiederholt:

In der Anleitung wird die Option erwähnt, gebrauchtes Wasser wieder zu verwenden, nachdem man es gründlich aufgemischt/verrührt hat. Das hat für mich GARNICHT funktioniert! Ich habe mir beim Auflegen eine Folie ruiniert, weil noch Aktivatorreste auf der Oberfläche die Folie auf der falschen Seite angelöst hat. Der Fairness halber sei erwähnt, dass der Hersteller empfiehlt nach jedem Durchgang neues Wasser zu verwenden. → Immer frisches Wasser verwenden!

Nochmal der Hinweis ein Wassergefäß zu verwenden, dass deutlich größer dimensioniert ist als das Werkstück. Eine gute Manövrierbarkeit vereinfacht die Angelegenheit deutlich.

Zuletzt noch ein (trivialer) Hinweis: Die (Farbe der) Grundierung erst auswählen, wenn ihr euch die Folie in natura genau angucken konntet (nicht nur das Beispielergebnis des Herstellers). In meinem Fall erkannte ich leider zu spät, dass einige „Schuppen“ farblos gestaltet sind, also nach dem Transfer die Farbe des Untergrunds annehmen (in meinem Fall weiß). Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Wahl für die Farbe der Grundierung eine andere gewesen...

Mit dem Ergebnis bin ich in soweit zufrieden, als das ich nicht damit gerechnet hätte es „so gut“ in den ersten zwei Versuchen hinzubekommen. Einige Stellen sind nicht perfekt geraten, aber letztendlich ging es mir drum dieses faszinierende Prinzip mal auszuprobieren und auf seine Durchführbarkeit zu testen. Unterm Strich ist das alles für jeden, der nicht zwei linke Hände hat machbar. Da Wurfarme geometrisch durchaus anspruchsvoller sind als man sich das so denkt, werden ein paar Wiederholungen nicht schaden um einen ausreichenden Grad der Perfektion zu erreichen. Somit werden dies sicher nicht die letzten Wurfarme gewesen sein, die ich so Recycle.

LG Robert
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hab ich vergessen RH,

beste Grüße
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