Autor Thema: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht  (Gelesen 3375 mal)

Offline AKie

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #15 am: 17.11.17, 23:07 »
@Markus: Woher beziehst Du deine Infos (Quatsch)??? 
Wie kann man treffen, wenn einem ein Visier den Blick aufs Ziel versperrt?


Offline Marcus

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #16 am: 18.11.17, 07:40 »
Unser Verein ist gerade dabei,  einen Parcours für Vereinsmitglieder zu bauen. Gestern war der zuständige Bogenreferent, der nebenbei Forstbeamter ist, bei uns. Er hat sich das Gelände und die geplante Wegführung angeschaut. Dabei haben wir über die notwendigen Genehmigungen gesprochen. Daher die Infos.

Offline Absinth

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #17 am: 18.11.17, 08:09 »
Also, das mit der Naturschutzbehörde ist quatsch. Außer du planst bauliche Veränderungen wie eine Hütte oder so. Und es ist egal ob Öffentlich oder Vereinsintern.
...


@Marcus

Die Sache mit der Naturschutzbehörde... - ich könnte mir vorstellen, dass dies, je nach Bundesland - unterschiedlich gehändelt/geregelt... wird/ist... .!? Kannst du auf Grund eures gestrigen Termins dazu etwas verlässliches schreiben? Wäre natürlich eine echte INFO, wenn deine Aussage (...quatsch.) deutschlandweit Gültigkeit hätte.


Absinth
nihil sine deo

Offline OKOK-Klaus

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #18 am: 18.11.17, 09:04 »
Meine Info's stammen aus eigener Erfahrung.
Natürlich ist es möglich, das es da bundeslandspezifische Unterschiede gibt.

Mach dich vorher richtig schlau.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß du in Bayern Wald, der erst mal, egal wem er gehört,
der Jagtvereinigung untersteht, einfach sportlich nutzen kannst, ohne das irgend eine Behörde
ihren Senf dazu gibt, da einen Stempel drunter setzt und daran verdient. 

Sprich die Sache mit der Rechtssicherheit der Genehmigung aktiv bei der Behörde an.
Wenn du so viel Aufwand betreibst brauchst du die.
Autauga County Bowhunters

Offline Esteban

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #19 am: 18.11.17, 10:03 »
In BaWü sieht es so aus, dass der Wald als Erholungsfläche erst einmal jedem zur Verfügung steht, unabhängig von Pacht und Eigentumssituation.

Darüber hinaus kann es Einschränkungen geben, die von Amts wegen angeordnet oder genehmigt werden.

Also eingezäunte Flächen um die jungen Bäumchen vor Verbiss zu schützen oder Einrichtungen des Jagdpächters.

Also erst zum Besitzer, Pächter, Förster. Wenn die grundsätzlich mitmachen, dann ebenso inoffizell zur Gemeinde, die hat als Ortsbau- und Ortspolizeibehörde da mitzureden. Nabu und Co würde ich da erst einmal noch nicht aufwecken.

Dann zum Landratsamt als Genehmigende Behörde. Hat bei uns so knapp 1 1/2 Jahre gedauert. Aber auch nur, weil Waldbesitzer bei uns mitschiesst, Der Jäger einen Hof weiter wohnt, das ein schmales Stück Wald an einem Zaun ist und auch der Förster da keine Aktien drin hat.
Wir haben einfach so, weil ja Privatwald, angefangen. Als dann der Förster mal durchging, hat er  es von Amts wegen dem LRA gemeldet. Als wir da kurz danach aufgetaucht sind, wurden wir schon erwartet. Hätten wir da  nicht gemacht, dann wäre uns die weitere Nutzung untersagt worden. So durften wir geduldet weitermachen. Das da schon was stand machte auch die Prüfung einfacher.
Wir haben dann, da die Waldnutzung ja nicht allen genommen werden kann Nutzungszeiten bekommen. Mittwoch und Freitag Nachmittag und Samstag, Sonntag, Feiertage. Klar wegschicken können wird keinen. Die meisten Bärlauchsammler kennen uns mittlerweile und der Waldkindergarten ist eh nur unter der Woche und Morgens da unterwegs.

In meiner alten Gemeinde ging das so. Da hat einer ein wenig rumtelefoniert, alle meinten ok und dann hat er Krach mit den Jägern bekommen. Und dann wurde eine alte Kiesgrube auf einmal wichtige Naturfläche für seltene Ichweisnichtwas. Sachlich völliger Schwachsinn. Ging nur darum, dass der Betreiber den Jäger aus seinem Fischereiverein geworfen hat. Zwei Alphatierchen eben. Und da keine richtigen Genehmigungen da waren, war es das mit dem Parcours.   

In der Nachfolge waren dann die Kanzeln der Jäger der Landwirtschaft im Weg. Es wurden wohl Fristen zum Abbau gesetzt. Die Jäger haben sich als Retter der Natur und Menschheit aufgeplustert und ein Traktor ist dann zufällig  gegen so ein Hindernis gefahren. Ups, sorry......  Alle in einen Sack und draufgehauen, trifft man immer den Richtigen.
Im bin noch Mitglied im örtlichen Schützenverein. Angrenzend an unser Gelände wäre ein toller Wald. Landbub kennt den ja von den Kursen mit Max. Wir brauchen da nicht auch nur nachzufragen, ob wie da eventuell einen Parcours stellen dürften....... Alles wegen solchen Idioten.
« Letzte Änderung: 18.11.17, 10:08 von Esteban »
No captain can do very wrong, if he places his ship alongside that of the enemy ( Horatio Nelson, Battle of Abukir, 1798)

Offline Waldgeist

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #20 am: 19.11.17, 13:03 »
Ergänzung aus Erfahrung: Die Begeisterung innerhalb der Jägerschft über einen 3D-Parcours hält sich doch sehr in Grenzen.
Da hilt auch der gute Kontakt zum Landrat nicht unbedingt weiter.
„Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero

Offline machichmorgen

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #21 am: 20.11.17, 11:21 »
Zitat
Sagen wir: Muss sich auf 3 Jahre rentieren: 5k / Jahr

Halte ich für  utopisch.
Wir hatten ein sehr gutes Jahr, und sind der einzige öffentliche Parcours für Compound im Umkreis von 100Km,
dazu 3D und Feldparcours, aber selbst wir sind über 1k von 5k weg, dabei haben wir Einnahmen von Feldbogenliga usw.


Offline Landbub

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Re: Parcourserfahrung als Betreiber gesucht
« Antwort #22 am: 27.11.17, 23:57 »
Zitat
Sagen wir: Muss sich auf 3 Jahre rentieren: 5k / Jahr

Halte ich für  utopisch.
Wir hatten ein sehr gutes Jahr, und sind der einzige öffentliche Parcours für Compound im Umkreis von 100Km,
dazu 3D und Feldparcours, aber selbst wir sind über 1k von 5k weg, dabei haben wir Einnahmen von Feldbogenliga usw.

Warum ist das so? Wegen Pacht und Ersatzbeschaffung? Weil: 5000 / 14 EUR = 357 Besucher --> 7 zahlende Besucher pro Woche. DAS sollte also gar kein Problem sein. Nur kann ich immer noch nicht so richtig die laufenden Kosten einschätzen und das führt gerade zu einem Henne-Ei-Problem.

 

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