Autor Thema: Probleme mit ILF Aufnahme  (Gelesen 1806 mal)

Offline vanlig

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Probleme mit ILF Aufnahme
« am: 09.11.17, 07:41 »
Hallo,
ich bin relativ neu im Bogensport und habe mir jetzt einen Recurve mit ILF Aufnahme gekauft. Jetzt hab ich das Problem, das die Wurfarme(uukha Tuulai) anscheinend nicht richtig in das Mittelteil (Jackelope Obsidian) passen. Das heist, dass der Schwalbenschwanz mit dem kleinen Federstift nicht bis an die forgesehene stelle kommt. Ich habe das versucht in dem Bild ein zu zeichenen. Jetzt ist die Frage, ist das normal, oder ist die Aufnahme vom Griffstück nicht richtig dimensioniert??

vielen Dank für die Hilfe

Gruß
Benjamin

Offline machichmorgen

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #1 am: 09.11.17, 07:43 »
Wahrscheinlich zu weit zugeschraubt

Online Absinth

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #2 am: 09.11.17, 09:55 »

Weitere Wahrscheinlichkeiten wären...

Auf dem Foto sieht es so aus - als wäre der verbaute ILF-Zapfen, in seiner Höhe, mit dem MT nicht bündig - falls dies der Gradmesser für den erforderlichen Abstand zum "einrasten" sein sollte.!?

Bitte ermittle und vergleiche die folgenden 2 Maße:

1. Maß am MT = der Abstand der Senkung für den Federstift - bis - Beginn der Tillerschraube

2. Maß an den WAen = der Abstand vom Federstift - bis - Tiefpunkt am Schwalbenschwanz

Die Maße sollten "möglichst/fast..." identisch sein, kommt natürlich darauf an - wie genau du misst!


Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Enden des Schwalbenschwanz, in ihrer Tiefe, bereits am MT anliegend sind und auf Grund dessen, der WA nicht tief genug in sein eigentlich vorgesehenes "Bett" gelangen kann.!? Wäre aus meiner eigenen Erfahrung nicht ungewöhnlich...  Es gibt MTe welche im besagten Bereich viel Spielraum haben, an diesem MT sieht es gem. dem Foto ziemlich eng aus...  Also überprüfe es...

Drehe die jeweilige Tillerschraube heraus und stecke den WA auf. Das leichte Klicken sollte zu hören sein bzw. wenn dich deine Wahrnehmung nicht trügt, solltest du das "Einrasten" des Federstiftes in der dafür vorgesehenen Senke merken/wahrnehmen können...

Also, viel Erfolg und berichte!


Beste Grüße,
Absinth



Nachtrag: Willkommen im Bogensport und den Welten von ILF...   :wow:
« Letzte Änderung: 09.11.17, 10:18 von Absinth »
nihil sine deo

Offline vanlig

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #3 am: 09.11.17, 10:06 »
Zitat
Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Enden des Schwalbenschwanz, in ihrer Tiefe, bereits am MT anliegend sind und auf Grund dessen, der WA nicht tief genug in sein eigentlich vorgesehenes "Bett" gelangen kann.!? Wäre aus meiner eigenen Erfahrung nicht ungewöhnlich...  Es gibt MTe welche im besagten Bereich viel Spielraum haben, an diesem MT sieht es gem. dem Foto ziemlich eng aus...  Also überprüfe es...

JA genau das ist das Problem, hätte ich vielleicht genauer beschreiben sollen.

Zitat
Drehe die jeweilige Tillerschraube heraus und stecke den WA auf. Das leichte Klicken sollte zu hören sein bzw. wenn dich deine Wahrnehmung nicht trügt, solltest du das "Einrasten" des Federstiftes in der dafür vorgesehen Senke merken/wahrnehmen können...

das habe ich gemacht und dann geht es mehr oder weniger es stößt aber schon an die noch vorhandene schraube an.

Das Problem ist, kann man den Bogen so schiesen oder besteht die gefahr das die Wurfarme rausrutschen ?


Online Absinth

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #4 am: 09.11.17, 10:43 »

Zitat
Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Enden des Schwalbenschwanz, in ihrer Tiefe, bereits am MT anliegend sind und auf Grund dessen, der WA nicht tief genug in sein eigentlich vorgesehenes "Bett" gelangen kann.!? Wäre aus meiner eigenen Erfahrung nicht ungewöhnlich...  Es gibt MTe welche im besagten Bereich viel Spielraum haben, an diesem MT sieht es gem. dem Foto ziemlich eng aus...  Also überprüfe es...

JA genau das ist das Problem, ... .

Sollte dies der Fall sein - so würde ich diese Kombi nicht verwenden/benutzen/schiessen...

 

Zitat
Drehe die jeweilige Tillerschraube heraus und stecke den WA auf. Das leichte Klicken sollte zu hören sein bzw. wenn dich deine Wahrnehmung nicht trügt, solltest du das "Einrasten" des Federstiftes in der dafür vorgesehen Senke merken/wahrnehmen können...

das habe ich gemacht und dann geht es mehr oder weniger es stößt aber schon an die noch vorhandene schraube an.

Das Problem ist, kann man den Bogen so schiesen oder besteht die gefahr das die Wurfarme rausrutschen ?

1. Mit heraus meinte ich - ganz heraus, so dass die Tillerschraube auf dem Tisch liegt und dann prüfen!

2. Wenn für mich diese Kombi nicht stimmig wäre - würde ich diesen "Bogen" nicht schiessen! Aber, es ist verdammt schwierig und unmöglich dies für dich aus dieser ENTFERNUNG zu beurteilen...  Du tauchst gerade erst ein und dann gleich bei diesem Thema...


Meine Ergänzungen siehst du ja...


Beste Grüße,
Absinth
nihil sine deo

Offline vanlig

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #5 am: 09.11.17, 10:49 »
Danke für die schnelle Hilfe.

Dann schick ich das MIttelteil wieder zurück, ist leider schwierig ein 21" ILF Mittelteil zu finden was mir zusagt.

Danke nochmal.

Gruß
Benjamin

Offline rabu

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #6 am: 09.11.17, 11:21 »
Vieleicht ein Hoyt Excel?

Gruß
Ralf
Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
James Patterson in "Alex Cross - Blood"

Offline vanlig

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #7 am: 09.11.17, 12:10 »
an das Hoyt Excel Mittelstück hab ich auch schon gedacht, ich hätte aber lieber eins aus holz.

Offline duro

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #8 am: 09.11.17, 12:34 »
Ich schiesse das auch und will kein Holz mehr. Fürs Feeling habe ich einen Holzgriff dran, die gibts in allen möglichen Farben  :whistle:

Offline rabu

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #9 am: 09.11.17, 12:56 »
Ich hatte das abgebildete für eins aus Metall gehalten, daher die Empfehlung des Excel Mittelteils
(Das ist auch habe, aber wegen anderer toller Bögen eigentlich nie schieße)

Wenn es Holz sein soll, ich habe ein Tradtech Galaxy, das ich viele Jahre sehr gern geschossen habe, kann ich also Empfehlen. Oder das Fagus sieht doch auch ganz gut aus.
Welches Zuggewicht willst du denn erreichen? (Starke Zuggewichte nur bei hoher Qualität)

Was hast du dir denn schon angeschaut und was gefällt die daran nicht?
Spielt Geld eine Rolle?

Gruß
Ralf
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James Patterson in "Alex Cross - Blood"

Offline cweg

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #10 am: 09.11.17, 15:52 »
Der Schlitz der UUKHA WA ist gerne mal ein Hauch zu eng. Nimm mal 400 oder 600er Sandpapier und geh an den Längskanten 2-3mal durh den Schlitz, dann etwas Sehnenwachs in den Schlitz schmieren und dann probiere es nochmal. In der Regel ist das das Problem und danach behoben.
Recurve Alpsbow Shadow 62" 44# OTF
Langbogen Kienle Togiak 66" 50# OTF
Pfeile Holz und Carbon

Online Absinth

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #11 am: 09.11.17, 16:47 »

@cweg:

Dem stimme ich gerne zu - aber nur, wenn dies die tatsächliche Ursache ist und diese darf gerne vor dem Schleifen herausgefunden werden. ;-)


Absinth
nihil sine deo

Offline AndiE

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #12 am: 10.11.17, 13:26 »
Hallo

Das ILF-Fitting gibts mit 10.98, 11.00 und 11.02mm.
Drei unterschiedliche Durchmesser bei einem einheitlichen System macht total Sinn, oder?  :bash:

MfG
        Andi

Offline sneaky

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #13 am: 10.11.17, 13:42 »
Das ILF-Fitting gibts mit 10.98, 11.00 und 11.02mm.
Drei unterschiedliche Durchmesser bei einem einheitlichen System macht total Sinn, oder?  :bash:

0,04 mm  Unterschied / Toleranz :whistle:

Offline 0815

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Re: Probleme mit ILF Aufnahme
« Antwort #14 am: 10.11.17, 16:19 »
ILF halt, die halbe Welt produziert auf unterschiedlichen Maschinen mit unterschiedlichen Toleranznormen,lol  :green:
Selbst bei einem normalen Bohrer gibt es schon Toleranzen,die sich manchmal bemerkbar machen.
Da muss man mal schauen in der jeweiligen nationalen Norm des Herstellerlandes.
Dann gibt es immer Bohrer mit engeren Toleranzen, die sind aber auch immer wesentlich teurer. 3-10 facher Preis je nach dem ob deer Durchmesser gaengig ist oder nicht.
Das gleiche und ab und an kritischer ist das bei Gewinden. Hat man ein Gewinde mit zu enger Toleranz geschnitten und versucht dann eine Schraube, dann kann es passen oder auch nicht, je nach Toleranz der Schraube. Bei speziellen Teilen, die relativ teuer sind und dann nicht passen, kann das sehr aergerlich sein....

 

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